Psychologische Verzerrungen und Emotionen

Future Innovation Research Institute · P23-01

Psychologische Verzerrungen und Emotionen

Wie Heuristiken, Stress und Affekte Investitionsentscheidungen im Kryptomarkt prägen.

One-Pager: Psychologische Verzerrungen und Emotionen
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Worum es geht

Wie Heuristiken, Stress und Affekte Investitionsentscheidungen im Kryptomarkt prägen.

Psychologische Verzerrungen und Emotionen ist ein Thema, das im Kryptomarkt unmittelbar mit Verhalten, Wahrnehmung und Entscheidungsqualität verbunden ist. Kognitive Verzerrungen und Emotionen wirken gemeinsam – und genau deshalb müssen sie gemeinsam verstanden werden.

Für FIRI ist das Thema deshalb nicht nur aus Markt-, sondern auch aus Bildungsperspektive relevant: Wer psychologische Muster erkennt, kann eigene Entscheidungen besser einordnen und strukturieren.

1. Verfügbarkeitsheuristik

Auffällige Ereignisse und frische Eindrücke beeinflussen Urteile übermäßig.

Für die Praxis ist besonders wichtig: Einzelfälle nicht überbewerten.

2. Verankerung

Frühere Kursmarken setzen mentale Anker für spätere Entscheidungen.

Für die Praxis ist besonders wichtig: Neue Lage separat beurteilen.

3. Selbstüberschätzung

Erfolgsphasen können zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten führen.

Für die Praxis ist besonders wichtig: Treffer und Fehler gemeinsam auswerten.

4. Angst & Panik

Stress kann in Abwärtstrends zu hektischen Entscheidungen führen.

Für die Praxis ist besonders wichtig: Vorab Notfallregeln definieren.

Orientierung für die Praxis

Verfügbarkeitsheuristik: Einzelfälle nicht überbewerten.

Verankerung: Neue Lage separat beurteilen.

Kernaussage

Kognitive Verzerrungen und Emotionen wirken gemeinsam – deshalb müssen sie gemeinsam verstanden werden.

Fünf Orientierungspunkte

  1. Verfügbarkeit: Auffällige Ereignisse und frische Eindrücke beeinflussen Urteile übermäßig. Einzelfälle nicht überbewerten.
  2. Anker-Effekt: Frühere Kursmarken setzen mentale Anker für spätere Entscheidungen. Lage neu beurteilen.
  3. Übermut: Erfolgsphasen können zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten führen. Fehler mit auswerten.
  4. Angst & Panik: Stress kann in Abwärtstrends zu hektischen Entscheidungen führen. Notfallregeln definieren.
  5. Gier & Euphorie: Aufwärtstrends fördern Risikoausweitung und Kontrollillusionen. Risikolimit koppeln.

Hinweis: Forschung und Bildung – keine Anlageberatung.

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